
(pdn) Die mit Spannung erwarteten Jubiläumsmotive der beliebten Anlagemünzen aus China wurden soeben bekanntgegeben. Anleger und Münzensammler aus aller Welt werden sich nun ihre Exemplare sichern, denn im Gegensatz zu anderen Anlageklassikern bieten die Gold- und Silber-Pandas durch ihre jährlich wechselnden Motive einen echten Sammelanreiz – und das ganz besonders im 30. Jubiläumsjahr.
Wobei korrekterweise erwähnt sei, dass der Gold-Panda 2012 im 30. Jahr geprägt wird, der silberne Panda hingegen wird seit 1983 verausgabt, hier ist es also genaugenommen erst das 29. Jahr. Doch die chinesische Nationalbank hat sich entschlossen, die Gold- und Silberanlagemünzen gemeinsam zu feiern. Das Motiv zeigt in beiden Edelmetall-Ausführungen einen ausgewachsenen Panda-Bären gemeinsam mit einem Jungtier vor einem Bambuswald. Klein und Groß – mag sein, dass die chinesischen Münzdesigner im Jubiläumsjahr diese Szene vielleicht auch als Sinnbild für die ganze Münzenserie gedacht hatten. Denn auch hier ist aus einem kleinen Anfang etwas Großes entstanden: eine der beliebtesten Gold- und Silber-Anlagemünzen der Welt.
Die besondere Popularität der Panda-Münzen hat viele Gründe. So werden die Ausgaben oft als „Sammlermünzen unter den Anlagemünzen“ tituliert, denn viele Sammler möchten aufgrund des jährlichen wechselnden Motivs gerne alle Jahrgänge komplett in ihrer Sammlung haben. Im Gegensatz dazu zeigen andere Anlageklassiker wie Maple Leaf oder Krügerrand Jahr für Jahr dasselbe Motiv.
Für viele Anleger und Sammler ist auch ausschlaggebend, dass der Gold-Panda in fünf unterschiedlichen Stückelungen herausgegeben wird. Das hat den Vorteil, dass die Münzen in verschiedenen Preisklassen für fast jeden Geldbeutel erschwinglich sind und so einem breiten Sammlerpublikum zugänglich gemacht werden. Alle Gold-Pandas sind aus reinem Gold mit einem Feingehalt von 999/1000 erhältlich.
Schließlich dürften auch die emotionalen Motive und ihre filigrane Ausführung auf den Münzen für die seit drei Jahrzehnten ungebrochene Beliebtheit der Panda-Serie ausschlaggebend sein. Die Panda-Münzen werden zwar in der für Anlagemünzen traditionell üblichen Prägequalität Stempelglanz angeboten. Doch erreichen die chinesischen Münzdesigner über ein spezielles Verfahren eine höchst detailgetreue und filigrane Motivwiedergabe. Dabei ermöglicht das Wechselspiel polierter und matter Flächen die vielfältigen Bärenmotive sehr intensiv und schon fast lebensecht auf dem Münzgrund aufleben zu lassen. Deshalb nennen die chinesischen Münzspezialisten die tatsächliche Prägequalität auch „Semi-Proof“. Damit wird angedeutet, dass die Münzen schon fast die höchste Prägequalität Polierte Platte erreichen.
Die chinesische Nationalbank hat für das Jubiläumsjahr noch weitere Sonder-Ausführungen in Gold und Silber angekündigt. Man darf also gespannt sein, welche Panda-Produkte im Laufe des nächsten Jubiläumsjahres noch verausgabt werden. Wer allerdings ein ebenso ansprechendes wie werthaltiges Weihnachtsgeschenk für das nahende Fest sucht, dürfte bereits bei den klassischen Stückelungen fündig werden.
Anmerkung von Bullionweb.de: Die Erhöhung der Auflage hat bei den chinesischen Gold- und Silberpandas mit den Jahren eine Tradition entwickelt. Auch in 2012 werden die Prägelimits aller Stückelungen deutlich gesteigert um der enormen Nachfrage Stand zu halten. Eine weitere Limiterhöhung im lfd. Jahr ist, analog der Vorjahre, nicht auszuschließen.
Die Auflage verteilt sich wie folgt: 1 Unze Gold – 600.000 Münzen, 5 Unzen Gold – 5.000 Münzen, Kilopanda 500 Münzen. Im Vergleich mit den Goldpandas wurde die Auflage der Silbermünzen überproportional gesteigert: 1 Unze Silber 8 Mio. Münzen, 5 Unzen - 50.000 Münzen, 1 KG Silber – 20.000 Münzen.
Leider haben sich die Preise der großen Stückelungen, aufgrund der chinesischen Inlandsnachfrage, deutlich erhöht. Zuletzt waren die älteren Ausgaben in Deutschland, trotz geringerer Prägezahl, zu einem ähnlichen Preisniveau wie die Neuausgaben erhältlich. Anleger sollten daher, jenseits der Unze, ein stärkeres Engagement in den Vorausgaben prüfen. Gleiches gilt für die Vielzahl der zuletzt erschienenen Sonderpandas in Gold und Silber.
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