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China Gold Panda - Motiv 2011

(pdn) Dieses Jahr hat es Chinas Nationalbank besonders spannend gemacht und das jährlich wechselnde Motiv der Gold-Panda-Münzen erst kurz vor Weihnachten der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Warten auf die beliebte Anlagemünze hat sich indes gelohnt, denn auch die 2011er-Ausgabe besticht durch den künstlerischen Anspruch ihres Bärenmotivs.

Auch nach fast 30 Prägejahren haben die chinesischen Panda-Münzen kein bisschen ihrer Attraktivität eingebüßt. Ein Grund für die große Anziehungskraft sind gerade die wechselnden Motive, die beim Betrachter keine Langeweile aufkommen lassen (im Gegensatz dazu zeigen andere Anlageklassiker wie Gold Eagle, Maple Leaf oder Krügerrand immer das gleiche Motiv). Die chinesischen Pandas werden deshalb auch oft als „die Sammlermünzen unter den Anlagemünzen" bezeichnet. Denn viele Sammler und Anleger möchten aufgrund der Motivvielfalt natürlich gerne alle Jahrgänge komplett in ihrer Sammlung haben.

So wird jedes Jahr das neue Motiv der Münze, die sich zu Recht zu den Klassikern der internationalen Anlagemünzen zählen darf, mit Spannung erwartet. Die Darstellung der 2011er-Ausgabe zeigt einen elterlichen Pandabären beim possierlichen Spiel mit seinem Jungen auf einer Lichtung vor einem Bambuswald. Fast scheint es, als würden sich die beiden mit der Nase stupsen, so naturgetreu wirkt die Szene, die am oberen und unteren Münzenrand von einem Streifen Bambusblätter – Leibspeise der Pandas – ornamental eingefasst wird.

Die detaillierte Zeichnung und den großen Facettenreichtum erreichen die chinesischen Münzdesigner durch ihre hohe Gravur- und Prägekunst. Die im Laufe der Jahrtausende immer weiter verfeinerte Technik der chinesischen Münzmeister gipfelt heute im so genannten reflection minting. Dabei ermöglicht das Wechselspiel polierter und matter Flächen, die vielfältigen Bärenmotive sehr intensiv und schon fast lebensecht auf den Münzen aufleben zu lassen. Gerade unter Kennern schätzt man das besondere Prägeverfahren der Chinesen. Denn so hebt sich der Gold-Panda, der offiziell in der für Anlagemünzen üblichen Prägequalität „Stempelglanz" angeboten wird, auch in diesem Punkt von anderen Anlageprägungen ab. Die Chinesen nennen die tatsächliche Prägequalität „Semi-Proof", wobei Proof die allerhöchste Prägequalität „Polierte Platte" bedeutet.

Der Gold-Panda verfügt neben den genannten äußeren Besonderheiten aber auch über ungewöhnliche innere Werte, schließlich reden wir ja über eine Anlagemünze. Und hier können alle chinesischen Panda-Münzen mit einem Feingehalt von 999/1000 Edelmetall aufwarten, bestehen also im Falle des Gold-Pandas aus reinstem Gold, was sich in der Münzumschrift durch das Kürzel Au .999 widerspiegelt. Besonders reizvoll sind in diesem Zusammenhang auch die unterschiedlichen Gewichtsvarianten. Die chinesische Nationalbank bietet den Gold-Panda in sieben Stückelungen in 1/20, 1/10, ¼, ½, 1 Unze sowie 5 Unzen und 1 Kilogramm reinen Goldes an. Das hat den Vorteil, dass die Gold-Pandas eine breite Auswahl verschiedener Preisklassen für jedes Budget bieten.

Sammler und Anleger dürfen sich nach der ab sofort erhältlichen 2011er-Ausgabe schon auf das nächste Jahr freuen. Denn 2011 erscheint der Gold-Panda bereits im 30. Jahr. Es darf als sicher gelten, dass die Nationalbank Chinas dieses große Jubiläum mit einem Feuerwerk besonderer Ausgaben im Zeichen des Pandabären gebührend feiern wird.

Anmerkung von Bullionweb.de: Erwähnenswert erscheint in diesem Zusammenhang, dass die Auflage der China Gold Panda Unzen mit max. 500.000 Exemplaren gegenüber dem Vorjahr (300.000 Stk.) erhöht wurde. Die Auflage der 5 Unzen (2.000 Stk.) und Kilopandas (300 Stk.) wurde ebenfalls erhöht. Beim motivgleichen China Silber Panda wurde die Auflage aller Stückelungen gegenüber dem Vorjahr mindestens verdoppelt. Die Prägezahlen verteilen sich damit wie folgt: 1 Unze Silber – 6 Mio. Münzen, 5 Unzen Silber – 20.000 Münzen, 1 KG Silber – 8.000 Münzen.  Aufgrund der rasant wachsenden Nachfrage sollten auch die zusätzlichen Pandas vom Markt gut aufgenommen werden und den Sammlerkreis entsprechend erweitern.

Für den Inhalt des Artikels ist allein der pdn - www.pressedienst-numismatik.de - verantwortlich. Der Beitrag ist keine Empfehlung und/oder Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Münzen und/oder Edelmetallen.