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China Silber Panda - Original vs. Fälschung

Die Folie

Es existieren drei Versionen der weichen Umverpackung. Die der Shenzhen Guobao Mint trägt Ihren Namen auf zwei gegenüberliegenden Seiten und weißt auf den anderen beiden Seiten eine wellenförmige Umrandung (mit innenliegendem Punkt) auf. Die Folie der Shanghai Mint zeichnet sich durch kleine unterschiedliche strichförmige Ränder aus. Die Shenyang Mint nutzt die Umrandung der Shenzhen ohne den entsprechenden Schriftzug.

Imitate können teilweise an abgeflachten Rändern der Folie identifiziert werden.

Das Zertifikat (COA)

Lediglich Proof Pandas (83-85, 87, 89-96)  wurden mit COA der China Mint Company / The People´s Bank of China verausgabt. Die Zertifikate enthalten neben der Prägezahl das Ausgabejahr und eine individuelle Nummerierung. Zertifikate andere Aussteller weißen ggf. auf eine Fälschung hin. COA´s für Silberpandas in stempelglanz existieren nicht.

Der Nennwert

Nachprägungen werden vielfach ohne Nennwert angeboten. Der original China Silber Panda (1 Unze) hat stets einen aufgeprägten Nennwert von 10 Yuan. Bei den nennwertlosen Stücken handelt es sich vielfach um versilbertes Kupfer. Bitte beachten Sie, dass die zusätzliche Feinheits- und Feingewichtsangabe aufgrund des "Measurement Law" lediglich bis 2014 vermerkt ist.

Der Himmelstempel

Die Rückseite der 10 Yuan Münzen enthält weitere Erkennungsmerkmale. Die Abbildung zeigt neben der Treppe sechs Pfosten in der ersten Zaunreihe. Die original Münzen haben in den Jahren 1983 bis 1985 jeweils sechs, in den Jahren 1987 bis 1991 jeweils fünf, in den Jahren 1992 bis 2001 jeweils vier und seit 2002 jeweils drei Pfosten. 

Fälschungen haben zumeist lediglich drei bis vier Pfosten in der untersten Reihe. Somit können Pandas der Jahre 1983 bis 2001 als falsch identifiziert werden.

Seit 2002 weißt das mittlere Treppenstück, im Gegensatz zum zuvor glatten Erscheinungsbild, feine Unebenheiten auf.

Fälschungen der Jahre 1983 bis 1987 fehlen zum Teil die Schriftzeichen des Schilds am obersten Tempelring. Jeder echte Panda verfügt über diese Zeichen, unabhängig vom jeweiligem Prägejahr. Die Silberpandas von 1983 bis 1985 verfügen, im Gegensatz zu den Prägungen ab 1987, über eine Stempeldrehung.

Die Jahreszahl

In den Prägejahren 1989 bis 1999 existieren wenigstens zwei Versionen der aufgeprägten Jahreszahl. Ein enges Datum deutet auf die Shanghai und ein weites Datum auf die Shenyang Mint hin. Fälschungen können ggf. an einer Mischung dieser beiden Varianten erkannt werden.

Der 1987er Panda verfügt im Original, im Vergleich zur Nachprägung, über eine geschwungene sieben. Echte Pandas der Jahre 1992 bis 1996 können am Unterstrich der "1" und der "4" identifiziert werden.

Der Münzrand

In den Jahren 1983 bis einschließlich 2001 wurde ein mit geraden Kerben versehener Münzrand geprägt (siehe obere Abbildung). Seit 2002 verlaufen die Kerben schräg (siehe untere Abbildung). Fälschungen können gegebenenfalls an einem für das jeweilige Prägejahr abweichenden Münzrand erkannt werden.

Das Gewicht

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf verkapselte Pandamünzen (10 Yuan) in original Folie. In den Prägejahren 1983 bis 1985 beträgt das Gesamtgewicht ca. 36g. Prägungen von 1987 bis 1999, mit Ausnahme von 1993, wiegen ca. 40g. Bedingt durch die breitere Münzkapsel bringen Prägungen seit 2000 mindestens 40g auf die Waage. 

Fazit

Nachprägungen lassen sich anhand der vorgenannten Merkmale weitestgehend identifizieren. Mit gesundem Verstand und der notwendigen Prüfungszeit lassen sich ggf. Schnäppchen, bedingt durch die Unsicherheit anderer Marktteilnehmer, realisieren.